Mittwoch, 14. Dezember 2011

Zurück aus dem Off

Vor drei Wochen sind wir umgezogen ins Häuschen. Drei Monate intensive Bauphase durften wir endlich hinter uns lassen!

Jetzt wohnen wir also im Eigenheim. Hier und da sind noch einige Baustellen, aber damit kann man leben. Dafür gibt es jeden Tag kleine Highlights: Das Internet funktioniert wieder - der tropfende Waschmaschinenhahn wurde repariert (und ich kann ENDLICH wieder Wäsche waschen) - die Heizung läuft (am Umzugstag tat sie das nämlich noch nicht!) - die Küche hat eine Arbeitsplatte - die neue Haustüre wurde eingebaut und ist wunderschön - das Wasser im Keller wurde entfernt und die Ursache dafür gesucht und gefunden - der ein oder andere vermisste Gegenstand wird in den letzten Kisten gefunden.

Samstag, 29. Oktober 2011

TapeZIEREN

Wieder ein Stück geschafft. Etliche Rollen Tapete, viiiiiiel Kleister, viel Geduld und in drei Räumen strahlt die Decke nun in Raufaseroptik. Sechs Helfende Hände wurden in die Höhe gereckt, strichen Blasen und Falten aus den Tapeten, drückten Ränder fest, schnitten neue Bahnen zurecht, kleisterten ein - und das Ganze mit viel Gefühl - sonst reißt das senible Ding! Ein paar Wände haben sich auch schon in das neue Gewand gehüllt und morgen gehts dann weiter, wer hätts gedacht.
Ach ja, das "Zieren" in Tapezieren stammt meiner Meinung nach tatsächlich von "sich zieren". Und zwar mit jeder Menge Kleister, auf der Kleidung oder, ganz besonders hübsch, auf dem Haupt...

Freitag, 21. Oktober 2011

Muttis Aufgaben

Ganz klar, am Wochenende ist das Haus voll. Voll mit freiwilligen und nicht so ganz freiwilligen Helfern. Die wollen alle umsorgt werden. Und ich blühe in meiner Mutterrolle voll auf. Hätte ich genügend Jacken, ich würde sie jedem einzelnen um die Schultern legen. Immerhin sinken die Außentemperaturen gen 0°, und innen befindet sich noch keine Heizung. Auf der einen Seite furchtbar, auf der anderen Seite schaffen unsere Heinzelmännchen so auch echt was weg, denn wer arbeitet, der friert nicht. Heißen Kaffee und warmes Essen gibts dann frei Haus. Und mittags Kuchen. Also stehe ich Freitags abends statt Unterricht vorzubereiten stundenlang in unserer Küche, um Riesenportionen an Gulaschsuppe, Kürbissuppe, Chili con Carne oder anderes zu kochen, was sich dann schnell am nächsten Tag transportieren, aufwärmen und unkompliziert essen lässt. Mein persönlicher Helfer, auf den ich da nicht verzichten will, ist ein Einkochtopf. Der hat die Heizplatte schon eingebaut, und beim Transportieren im Auto schwappt auch nichts über. Und bei Mengen ab 10 Portionen kommen meine Kochtopfkapazitäten auch echt an ihre Grenzen.
So langsam gehen mir allerdings die Ideen für Eintöpfe aus und ich wiederhole mich. Vielleicht findet sich auf diesem Weg ja die ein oder andere leckere Rezeptidee?
Und wenns mal weniger Portionen sind, dann reicht auch die Campinggasflasche zum Aufwärmen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Tag 42 - 49 (oder so ähnlich)

Ja, hier geht es voran. Sogar so schnell, dass ich mit dem Dokumentieren der Baustelle gar nicht mehr vorankomme. Kaum ist ein Schlitz geschlagen, sind auch schon unter größter Anstrengung des Ehemannes und unter leichtem Verlust seiner Geduld die Kabel verlegt und der Schlitz wird wieder zugeschmiert. Verputzen, sagt der Fachmann. Also, mit Putzen hat das rein gar nichts zu tun. Außer vielleicht mit "sich selbst danach putzen", weil der Putz über Kopf nun mal recht schwer in dem Schlitz inklusive Kabel halten mag. Oder "den Boden hinterher putzen", weil der Putz dann mit einem lauten "pffflatsch" auf die Bodenplatte fällt und man später mit einer Spachtel zärtlich alle Spritzer Riesenkleckse abfeilt. Nur gut, dass es bis dato noch keinen schönen Boden zu verunreinigen gab. Den gibts erst, wenn Tapeziert wurde, und das nehmen wir am Wochenende in Angriff. Und danach kann ich dann erläutern, warum das Wort "Zieren" in "Tapezieren" steckt...

Samstag, 13. August 2011

Tag 1 auf der Baustelle

Ja, jetzt gehört es uns, das "Häuschen". 200 qm warten darauf, entrümpelt, renoviert und mit neuem Leben versehen zu werden. Das ging jetzt so schnell, dass mein Maschinchen noch gar keinen stoff gesehen hat, und nun steht hier das große Projekt an!



Begonnen wurde heute mit den unteren Räumen. Tapeten runter, Boden raus. Und wir kamen ein gutes Stück voran. Sogar im zukünftigen Büro, dem ehemaligen Schlafzimmer, sieht man schon ein Ergebnis. Und das motiviert aufs höchste!

Außerdem haben wir den Rasen gemäht. Also das, was noch vom Rasen übrig war. Soviel Moos auf einmal hab ich noch nie gesehen. Und der Rest war beinahe hüfthoch gewuchert. Und siehe da, nach 3 Stunden harter Arbeit erscheint unser Grundstück NOCH größer als vorher. Und ich habe mir definitiv das Fitnesstraining für die nächsten 50 Jahre gesichert...

Montag, 1. August 2011

Küchenraum = Küchentraum?

Also ja, das Maschinchen ist noch nicht aufgebaut. Stattdessen brüte ich über Raumplänen, studiere Bodenbeläge und versuche, an alles zu denken.

"Unsere" Küche wird vergrößert (sobald der Statiker das OK gibt), aber ein paar Besonderheiten gibt es trotzdem: Insgesamt vier Türen werden in der Raum münden (Terasse, Vorratsschrank, Flur und Esszimmer), und zwei Fenster machen den Raum zusätzlich hell, aber auch schwierig in der Planung.
Und dann muss man ja auch immer erwähnen, dass es hier im Schwabenländle üblich ist, seine eigene Küche zu haben um mit ihr von Mietwohnung zu Mietwohnung zu ziehen. Und nun also ins Eigenheim. Und mit den bestehenden Möbeln eine neue Küche zu planen, ist ganz schön knifflig.
Ich zeig euch gerne mal mein bisheriges "grobes" Ergebnis, vielleicht ist ja eine Innenarchitektin unter euch Lesern:-)

Mittwoch, 27. Juli 2011

Sooooooommerferien!

Während es in manchen Blogs in den Ferien eher ruhiger wird, hoffe ich, in den 6 Ferienwoche auch mal wieder das ein oder andere nähen zu können.
Morgen wird der Schreibtisch von den Altlasten des letzten Schuljahres befreit und das Maschinchen entstaubt - und dann rattert es hoffentlich ganz bald wieder!!!

Schöne Ferien!

Dienstag, 19. Juli 2011

So...

... sieht also unser Traumhaus aus.


Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit, das ist klar. Stellt sich nur die Frage: Wo anfangen und wo Prioritäten setzen? Und natürlich auch diese Entscheidungen: Welcher Boden hierhin, welche Fliesen dahin, Farben, Wände versetzen, und und und.
So gut ich in meinem Job Entscheidungen treffen kann und muss, so schlecht kann ich das für ein Haus. Ich weiß immer nur, was ich nicht will. Das Auswahlverfahren ist allerdings keine Option bei einem Umbau, tuen sich doch nur immer wieder neue Alternativen auf...
Und trotz all dem Stress... - es fühlt sich richtig an. Richtig gut!

Montag, 4. Juli 2011

Kreative Nähkunst...

...wird hier sehr vermisst. Aber am Wochenende habe ich mich trotzdem mal wieder ans Maschinchen gesetzt. Um Hosen zu kürzen. Nicht schön, aber notwendig.
Und außerdem lange vor mir her geschoben. Jetzt habe ich mich also dank dieser Anleitung mal rangetraut an das Thema Jeans und Originalsaum. Unter uns gesagt: Ich habe es zuerst mal bei einer Jeans OHNE stone-washed-Saum probiert. Damit man die Fehler nicht so sieht. Ging wirklich ratz fatz.
Das einzig blöde daran: Jetzt, wo es so gut geklappt hat, warten noch mindestens weitere 10 Jeans auf ihre Bearbeitung. Wenn ich jeden Monat eine Jeans schaffe,...

Sonntag, 29. Mai 2011

Ein kurzes Update

Ja, ich existiere noch.

Mittlerweile durch den Stress im Ref um einige Kilos leichter, hat sich mein Leben aber nicht nur gewichtsmäßig verändert. Familie, Job und Haushalt unter einen Hut zu bekommen... - es ist nicht ganz einfach, aber wenn alle mithelfen, klappt es ganz gut. Dann bleibt in einigen freien Stunden auch Zeit, wieder mal ein Häuschen anzuschauen, die Embird-Software auf dem neuen Laptop zu installieren, um in der "vielen" Freizeit vielleicht doch auch mal eine Stickerei entwerfen zu können, ein Sonnensegel zu nähen (davon wird es keine Fotos geben, ist keine Höchstleistung: Rechteckiger Stoff umnäht, Ösen rein, Spannen, fertig), Geburstage zu planen, Urlaub zu buchen, zum hundertsten Mal zum Kinderarzt rennen,...
Wohlgemerkt, die Aufzählung fasst einen Abschnitt von knapp vier Monaten zusammen. Also im Moment nichts spannendes hier...

Sonntag, 20. Februar 2011

So viel um die Ohren

Leider hab ich so viel um die Ohren, dass ich gar nicht mehr zum lesen der vielen wunderbaren Blogs komme. Ich bin schon froh, wenn ich im realen Leben alles organisieren kann.
Für den Blog hier bedeutet das, dass es nur noch in den Ferien was genähtes zu sehen gibt. Leider.
Ich merke schon jetzt, wie mir das Nähen fehlt, vor allem das beruhigende und regelmäßige Rattern des Maschinchens.

Zur Haussache...
Unser erstes Objekt der Begierde stellte sich tatsächlich als Ruine heraus. Zu viel Dinge, die erledigt werden müssten und zu wenig Geld für diese Bauvorhaben. Schon allein 37 Fenster hätten ausgetauscht (und später auch geputzt!) werden wollen, wow! Wir suchen also weiter. Aber ich weiß jetzt schon, dass wir dieses Schlösschen immer in Erinnerung haben werden, es wird also nicht leicht...

Mittwoch, 2. Februar 2011

Kochplaner

Jaaaa, der neue (oder auch: der erste richtige) Beruf bringt auch eine Menge an Organisation mit sich. Am aufwändigsten ist natürlich das Kochen und Einkaufen (Klar, oder? Denn: Wer denn ganzen Tag nicht zu Hause ist, der bringt auch nichts in Unordnung).
Ich möchte unbedingt weiter weitestgehend auf die Fertigprodukte verzichten, aber schnell muss es eben trotzdem gehen. Hier habe ich etwas wunderbar tolles gesichtet. Beim Kochplaner könnt ihr euch euren Wochenplan an Rezepten zusammenstellen, eigene Rezepte auswählen, und am Ende bekommt ihr die passende Einkaufsliste zum Ausdrucken oder Speichern. Wie toll ist das denn?!



Jahrelang jede Woche dasselbe Spektakel: Ich mit Bleistift, Rezeptbücher wälzend, vor einem klitzekleinen Zettelchen. Stuuuunden meines Lebens habe ich vertrödelt und jede Menge Zusatzaufgaben gemacht:-)
Das hat jetzt ein Ende. Mehr Freizeit für alle!
Daaaaanke, liebe Kirstin!

Dienstag, 1. Februar 2011

Ab heute...

... wird es hier leider noch ruhiger als bisher.
Denn ab heute bin ich verbeamtet auf Widerruf und ab nächster Woche gehts los mit dem Job in der Schule. Juhuuuu!

Aber so groß die Freude auch ist, eine kleine Träne im Knopfloch bleibt: Gestern habe ich das Maschinchen abgestaubt, verpackt und weggestellt - der Platz wird in Zukunft für Schularbeiten benötigt...

Donnerstag, 20. Januar 2011

Lustlos

Noch eine gute Woche. Puuuh.
Ich kann mich nicht aufraffen, etwas zu nähen. Viel zu groß ist die Versuchung, abends einfach langgestreckt auf dem Sofa liegen zu bleiben und die letzten freien TageAbende vor dem Refrendariat einfach gaaaanz faul zu sein. Dabei muss noch soooo viel erledigt werden...

Auf der Nähliste steht seit heute neben einem Kalenderumschlag für mich, einem Kuschelkissen und einem Turnbeutel fürs Mäuschen, auch ein Turnbeutel für den Freund vom Mäuschen, der hoffentlich auch bald in die Kita gehen darf.

Und dann sind da leider noch diese fiesen miesen Aufgaben, die man vor sich herschiebt, bis es fast zu spät ist. Nein, nein, es ist nicht der Kochplan für die ersten drei Wochen, der ist fertig (seit heute).
Das Arbeitszimmer schreit nach Aufmerksamkeit und da es in Zukunft ja wohl wieder mehr BÜRO statt NÄHZIMMER sein wird, heißt es in der nächsten Woche Ordner entrümpeln, Platz schaffen, Organisieren. Und vielleicht auch ein bisschen den Putzlappen schwingen...
Ich persönlich habe ja ein bisschen auf den virtuellen Tritt der Ordnungshüterin gesetzt, aber da befinden wir uns (leider) immer noch im Schlafzimmer. Schade, denn nach ihrem System funktioniert das Entrümpeln wirklich prima!

Dienstag, 18. Januar 2011

Schaukelpferd

Meistens entrümpeln wir und machen andere mit unserem Zeugs glücklich.

Vor ein paar Tagen war es endlich mal andersrum: Unsere Nachbarn wollten dieses wunderbare Schaukelpferd nicht mehr haben - jetzt steht es bei uns, und das mäuschen reitet ganz begeistert mit ihm durch das Wohnzimmer. Ist es nicht einfach toll?

Freitag, 14. Januar 2011

Kann es sein,...

... dass gleich das erste Haus das Objekt der Begierde ist?

Jetzt heißt es, cool bleiben, den Enthusiasmus zurückstecken, alles ganz kritisch beäugen. Und rechnen.

Wir werden weitere Häuschen besuchen, und wenn es uns nur zeigt, was wir NICHT wollen...

Schaffe, schaffe, Häusle bauen...

... oder zumindest mal eins anschauen.

2011 haben wir also die Entscheidung getroffen, als Schwaben nicht länger in einer Wohnung leben zu können.
Jetzt steht heute schon die erste Hausbesichtigung an. 200m² Wohnfläche auf 700m² Grundstück, mit Sauna und drei Garagen - und das Alles im Zustand von 1964! Das muss auch erst mal alles bewältigt werden!

Ich bin in dieser Hinsicht ja auch ein klein wenig romantisch, stelle mir vor, wie wir nach Feierabend in unsere Jogging-Renovier-Anzüge steigen, Papphüte aufsetzen und zu Musik aus dem Radio gut gelaunt die Tapeten abreißen, tapezieren und streichen...  Betrachtet man es realistisch, so sieht das dann wohl eher anders aus. Ich sage nur: Doppelbelastung, Kleinkind, und überhaupt besitze ich gar keinen ollen Jogginganzug mehr!

Dienstag, 11. Januar 2011

Geschafft!

Bei einer Freundin habe ich eine tolle Aufbewahrungsmöglichkeit im Bad gesehen und wollte selbst so eine haben. Nach erfolgloser Suche dann die Erkenntnis: Einfach selbst machen. Passend zu weißen und grauen Fliesen war der Stoff vom Schweden schnell ausgewählt. Und nach dieser Anleitung wurde dann geschnitten und genäht.
Die erste Version war leider zu groß, da ich einen Rechenfehler im Schnitt hatte - aber Verwendung findet das Körbchen trotzdem: Als Büchersammler.


Die zweite Version wurde dann noch mit Vlieseline verstärkt, und konnte direkt nach dem Bügeln ins Badezimmer ziehen, um dort auch gleich befüllt zu werden.


Ich war wirklich erstaunt, wie schnell und einfach so ein Stoffkorb zu nähen ist!

Und, ja, ich habe noch immer blauen und grünen Stoff übrig. Also entstand noch schnell ein Walkissen für Paul. Mir gefällt diese Version mit den Wellen besonders gut.

Montag, 10. Januar 2011

Kaum zu glauben...

..., aber das Jahr ist schon wieder 10 Tage alt!

Und in diesen 10 Tagen wurde hier zugeschnitten, gestickt, genäht,... - nur das Bügeln und anschließende Fotoshooting lässt noch auf sich warten. Daran ist ganz alleine die Ordnungshüterin schuld, die mich jeden Tag mit neuen Aufgaben auf Trab hält. Nur heute habe ich frei. Ich besitze nämlich keine Fensterbänke, dank bodentiefer Fenster.
Vielleicht schaffe ich es ja dann heute mal, das Bügeleisen zu schwingen. Und mit meinem heißgeliebten Fotoblitz bin ich ja auch nicht abhängig von der Tageszeit und werde dann gleich auch noch knipsen, versprochen!

Sonntag, 2. Januar 2011

Frohes Neues!

Ich hoffe, ihr seid auch so gut rübergerutscht wie wir, mit leckerem Essen, Freunden, Spielen, schlafendem Mäuschen, und natürlich Sekt und Feuerwerk um 0.00 Uhr!

Fürs Neue Jahr wünsche ich euch allen viel Freude, Glück und Gesundheit, und alles, was eben noch so dazugehört!